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Das Video erscheint am Dienstag, 8. Dezember, um 9 Uhr.

Das Video ist erschienen. Du findest es auf meinem YouTube-Kanal.

Das Wichtigste in einer Minute

  • Ein Skill ist ein Ordner mit Anweisungen, den die KI nur bei Bedarf aufschlägt.
  • Anthropic vergleicht Skills mit Unterlagen zur Einarbeitung.
  • Auf einem offenen Marktplatz fand eine Sicherheitsfirma 341 Skills, die Daten stehlen.
  • Weil Skills Programme starten können: Installier sie nur aus Quellen, denen du vertraust.

Skills einfach erklärt

Anthropic vergleicht Skills mit Unterlagen zur Einarbeitung. Eine neue Mitarbeiterin bekommt eine Mappe, wie man Angebote schreibt und wie die Rechnung aussieht. Sie liest nicht alles auf einmal, sondern zieht das Blatt, das sie gerade braucht. Genauso schaut die KI nach, welcher Skill zur Aufgabe passt, und lädt nur das Nötigste.

Eine Mappe mit dem Blatt „Angebote“, ein Blatt „Rechnung“ wird herausgezogen. Daneben „neue Mitarbeiterin“.
Wie eine Einarbeitungsmappe: Die KI zieht nur das Blatt, das sie gerade braucht.

Laut Anthropic können Skills auch ausführbaren Code enthalten. Das macht sie mächtig und ist zugleich der Grund, warum Anthropic rät, sich an vertrauenswürdige Quellen zu halten. Auch der KI-Assistent OpenClaw nutzt laut seiner Dokumentation dieses Format.

Ein Beispiel aus der Praxis: 341 Skills mit Schadsoftware

Stand: Oktober 2026

Die Sicherheitsfirma Koi Security hat laut The Hacker News 2.857 Skills auf ClawHub geprüft, einem offenen Marktplatz für den KI-Assistenten OpenClaw. 341 davon waren bösartig. Die meisten verlangten unter einem Vorwand, vorher ein Programm zu installieren, das in Wahrheit Passwörter und Zugangsdaten stahl. Getarnt waren sie etwa als Werkzeuge für Krypto-Wallets oder als Helfer für YouTube-Zusammenfassungen.

„341 Erweiterungen, die Daten stehlen.“ Darunter „KI-Marktplatz“: ein Raster aus Ordnern, einige davon rot.
Auf einem offenen Marktplatz fand eine Sicherheitsfirma 341 Skills, die Daten stehlen.

ClawHub ist laut The Hacker News eine Erweiterung des Projekts OpenClaw, eines KI-Assistenten, den du selbst betreibst. Hochladen konnte dort jeder, der ein mindestens eine Woche altes Konto bei der Entwickler-Plattform GitHub hatte.

„ClawHub“ mit dem Hinweis „jeder darf hochladen“. Eine Anleitung mit dem markierten Satz „vorher installieren“, darunter rot „Schadsoftware“.
Bei den meisten stand in der Anleitung, man müsse vorher etwas installieren. Genau da steckte die Schadsoftware.

Was das für dich heißt

Skills lohnen sich für Aufgaben, die immer gleich laufen, etwa ein festes Angebotsformat oder dein Schreibstil. Weil ein Skill Programme enthalten kann, gilt wie bei jeder App: nur aus Quellen, denen du vertraust, und im Zweifel vorher anschauen, was drinsteht.

Ein grünes Schild mit Haken, darunter „Quellen, denen du vertraust“ und „schreibt auch Anthropic“.
Skills nur aus Quellen, denen du vertraust. Das rät auch Anthropic.

Häufige Fragen

Ordner mit Anweisungen, Skripten und Dateien, die eine KI bei Bedarf lädt. Laut Anthropic greift die KI nur dann auf einen Skill zu, wenn er für die Aufgabe relevant ist.

Einen System Prompt liest die KI bei jeder Nachricht mit. Einen Skill lädt sie nur, wenn er zur Aufgabe passt. So kann sie viele Skills haben, ohne dass jeder Chat damit voll wird.

Nicht von sich aus. Weil sie aber Programme enthalten können, die ausgeführt werden, rät Anthropic, sich an vertrauenswürdige Quellen zu halten. Auf einem offenen Marktplatz wurden 341 bösartige Skills gefunden.

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