Was ist Metricool? Posts planen und auswerten
Metricool ist ein Werkzeug, mit dem du Beiträge für alle deine Social-Media-Kanäle in einem Kalender planst und danach auswertest, was gelaufen ist. Ich arbeite damit in einem Kundenprojekt, in dem die Beiträge aus n8n kommen und Metricool sie zu festen Zeiten veröffentlicht. Hier steht, was Metricool kann, was es kostet, wie Claude und n8n andocken und wann ein anderes Werkzeug besser passt.
Die Kurzfassung
- Ein Kalender für alle Kanäle: Instagram, TikTok, LinkedIn, Facebook, YouTube, Pinterest, Threads, Bluesky, X, Twitch und das Google-Unternehmensprofil, dazu Werbekonten (laut Metricool).
- Der Gratis-Tarif reicht zum Ausprobieren: eine Marke, 20 veröffentlichte Beiträge im Monat, 30 Tage Auswertung, ohne LinkedIn und X. Bezahlte Tarife beginnen bei 16 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. MwSt.
- Claude und n8n docken an: Metricool hat einen eigenen MCP-Server, der auch im Gratis-Tarif funktioniert.
- Je nach Fall passt ein anderes Werkzeug. Metricool lohnt sich, wenn mehrere Kanäle, mehrere Marken oder eine Übergabe aus anderen Systemen zusammenkommen.
Metricool: Gratis-Tarif ohne Kreditkarte, läuft nicht ab. Bezahlte Tarife ab 16 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, zzgl. MwSt.
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Was Metricool ist, in drei Begriffen
- Marke: der Container für ein Unternehmen oder einen Kunden. In jeder Marke verbindest du je ein Profil pro Netzwerk. Der Gratis-Tarif hat eine Marke, Starter bis zu zehn, Advanced bis zu fünfzig (laut Hilfe-Artikel).
- Planung: der Kalender, in dem du Beiträge für alle verbundenen Netzwerke anlegst, terminierst und freigibst. Metricool veröffentlicht dann automatisch.
- Auswertung: die Zahlen je Netzwerk, dazu Wettbewerber und beste Zeiten zum Veröffentlichen. In den Bezahltarifen auch als Bericht zum Herunterladen.

Ein paar Fakten, bevor es konkret wird:
| Anbieter | Metricool Software S.L., Madrid (laut AGB) |
| Sprache | Oberfläche, Preisliste und Hilfe auf Deutsch |
| Tarife | Free, Starter, Advanced und Custom; Free läuft nicht ab und braucht keine Kreditkarte |
| Anbindung | Eigener MCP-Server für Claude, ChatGPT, Make und n8n (laut Metricool); Schnittstelle für Make und Zapier ab Advanced |
So läuft ein Monat Social Media im Kundenprojekt
In diesem Projekt betreue ich die Abläufe mit. Die Beiträge entstehen in einem festen Prozess, n8n übergibt sie an Metricool, Metricool veröffentlicht. Niemand kopiert Texte von Hand in ein Planungstool.
- AuslöserBeiträge sind fertig
Text, Bild und Termin liegen vor, der Beitrag ist freigegeben.
- Schrittn8n übergibt
Der Ablauf legt den Beitrag als geplanten Beitrag im Metricool-Kalender an.
- SchrittBlick in den Kalender
Im Kalender sieht man, was wann rausgeht, und kann einzelne Beiträge noch anfassen.
- ErgebnisVeröffentlicht und ausgewertet
Metricool veröffentlicht zum Termin. Am Monatsende zeigt die Auswertung, was gelaufen ist.
Was der Kalender bringt, ist nicht die Automatik allein. Es ist der eine Blick, in dem alle Kanäle nebeneinander stehen. Lücken und Doppelungen fallen sofort auf, bevor etwas rausgeht.

Metricool mit Claude verbinden
Metricool hat einen eigenen MCP-Server, also eine Schnittstelle, über die Claude dein Metricool-Konto lesen und bedienen kann. Laut Metricool funktioniert er mit jedem Tarif, auch mit dem kostenlosen, und ist in Claude als offizieller Konnektor hinterlegt: In den Claude-Einstellungen unter Konnektoren Metricool wählen, anmelden, fertig.
Was dann geht, in Metricools eigenen Beispielen: fragen, welches Reel im letzten Monat am besten lief, einen Beitrag für morgen zur besten Zeit auf drei Kanälen planen, oder einen geplanten Beitrag kürzen lassen, ohne den Planer zu öffnen. Technisch stehen dahinter gut zwanzig Werkzeuge, von der Liste deiner Marken über die Zahlen je Netzwerk bis zum Anlegen und Ändern geplanter Beiträge.
Mein Rat dazu, aus dem Kundenprojekt: Beim ersten Mal nur lesen lassen. „Welche Beiträge liefen im September am besten?“ ist ein guter Start. Planen und Ändern erst, wenn du weißt, wie das Konto reagiert, und bei Kundenkonten nie ohne ausdrückliche Freigabe. Derselbe MCP-Server verbindet laut Metricool auch n8n, ChatGPT und Make.
Was Metricool kostet
Die Zahlen stammen von Metricools Preisliste und dem Hilfe-Artikel zu den Tarifen, ohne Mehrwertsteuer, Stand 24. Oktober 2026.
| Free | Starter | Advanced | |
|---|---|---|---|
| Preis | 0 Euro | ab 16 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, 20 Euro monatlich | ab 43 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung, 54 Euro monatlich |
| Marken | 1 | bis zu 5 oder 10 | bis zu 15, 25 oder 50 |
| Beiträge | 20 veröffentlichte im Monat | unbegrenzt, mit Fair-Use-Regel | unbegrenzt, mit Fair-Use-Regel |
| Auswertung | 30 Tage, mit Wasserzeichen | unbegrenzter Verlauf, Berichte als PDF und PPT | dazu eigene Berichtsvorlagen und Looker-Studio-Anbindung |
| LinkedIn und X | nicht enthalten | LinkedIn ja, X als Zusatz | LinkedIn ja, X als Zusatz |
| Team und Schnittstelle | nein | nein | Rollen, Freigaben, Schnittstelle für Make und Zapier |
| MCP für Claude | ja | ja | ja |
Für einen einzelnen Selbstständigen mit zwei, drei Kanälen reicht Free zum Ausprobieren und Starter zum Arbeiten. Advanced brauchst du, wenn du Kunden betreust, jemand freigeben soll oder andere Programme über die Schnittstelle andocken. Den Gratis-Tarif legst du ohne Kreditkarte an: Metricool kostenlos ausprobieren*.
Wann Metricool, wann etwas anderes
Je nach Fall passt ein anderes Werkzeug. Für meine eigenen Kanäle nutze ich ein anderes Planungstool; im Kundenprojekt ist Metricool die richtige Wahl, weil dort mehrere Kanäle und die Übergabe aus n8n zusammenkommen. Woran du es festmachst:
- Metricool lohnt sich, wenn du mehrere Kanäle oder mehrere Marken bedienst, Beiträge aus einem anderen System übergeben werden oder du am Monatsende eine Auswertung über alle Kanäle brauchst.
- Du brauchst es nicht, wenn du einen Kanal mit ein paar Beiträgen im Monat hast. Dann reicht die Planung im Netzwerk selbst, und die Statistik dort auch.
- Entscheidend ist der Ablauf, nicht das Tool. Erst wenn klar ist, wer was wann freigibt und woher die Beiträge kommen, zeigt sich, welches Werkzeug den Ablauf trägt.
Häufige Fragen
Der Tarif Free kostet nichts und läuft nicht ab. Starter beginnt bei 16 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung (20 Euro monatlich) für bis zu fünf Marken, Advanced bei 43 Euro im Monat bei jährlicher Zahlung (54 Euro monatlich) für bis zu fünfzehn Marken. Alle Preise ohne Mehrwertsteuer, Stand 24. Oktober 2026, laut Preisliste von Metricool.
Ja, mit Grenzen. Free umfasst eine Marke, 20 veröffentlichte Beiträge im Monat, 30 Tage Auswertung mit Wasserzeichen und fünf feste Wettbewerber. Nicht enthalten sind LinkedIn, X, Berichte zum Herunterladen und die Anbindungen an Canva, Google Drive, Make und Zapier. Eine Kreditkarte brauchst du nicht.
Ja. Die Oberfläche, die Preisliste und das Hilfe-Center gibt es auf Deutsch. Der Anbieter ist Metricool Software S.L. mit Sitz in Madrid.
Über den offiziellen MCP-Server von Metricool. In Claude findest du Metricool unter den Konnektoren, meldest dich mit deinem Metricool-Konto an, und Claude kann danach Zahlen abrufen, beste Zeiten nennen und Beiträge planen oder ändern. Das funktioniert laut Metricool mit jedem Tarif, auch mit Free; es gelten die Grenzen deines Tarifs.
Ja. Metricool nennt n8n als einen der Clients seines MCP-Servers, und ab dem Tarif Advanced gibt es zusätzlich eine Schnittstelle für Make und Zapier. In meinem Kundenprojekt legt n8n die fertigen Beiträge als geplante Beiträge im Metricool-Kalender an.
In den Kontoeinstellungen unter dem Tarif. Laut Hilfe-Artikel wird eine Kündigung zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums wirksam, danach wechselt das Konto zu Free mit einer Marke; weitere Marken werden ausgeblendet, nicht gelöscht.
Quellen
Abgerufen am 24. Oktober 2026.
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