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Das Video erscheint am Dienstag, 24. November, um 9 Uhr.

Das Video ist erschienen. Du findest es auf meinem YouTube-Kanal.

Das Wichtigste in einer Minute

  • Der KI-Modus schreibt eine fertige Antwort, statt dir eine Liste mit Links zu zeigen.
  • Seit Oktober 2025 gibt es ihn auch in Deutschland.
  • In einem Feldversuch mit 1.100 Leuten klickten Nutzer im KI-Modus deutlich seltener auf Websites und vertrauten den Infos bei Google danach weniger.
  • Google schreibt selbst: Der KI-Modus liegt nicht immer richtig.

KI-Modus einfach erklärt

Das ist wie Straßenkarte gegen Navi. Die Karte zeigt dir alle Orte, und du suchst dir deinen Weg selbst. Das Navi sagt nur noch, wo du abbiegen sollst, und an den Orten fährst du vorbei. Die klassische Google-Suche ist die Karte, der KI-Modus das Navi.

Links eine Straßenkarte mit mehreren Orten und der Beschriftung „Karte“, rechts ein Navi mit einem einzigen Abbiegepfeil und der Beschriftung „Navi“.
Die Linkliste zeigt alle Orte, der KI-Modus sagt nur noch, wo es langgeht.

Laut ZDF fallen im KI-Modus die langen Linklisten weg. Woher die Antwort stammt, zeigt Google nur zum Teil, mit einer Art Fußnote samt Link. Nicht zu verwechseln mit der „Übersicht mit KI“, die Google schon vorher bei manchen Suchen zeigte: Unter ihr stehen laut ZDF weiter die gewohnten Links.

Links ausgegraut „Liste mit Links“ mit mehreren Zeilen und Link-Symbolen, rechts blau umrandet „fertige Antwort“ als ein Textblock.
Statt einer Liste mit Links schreibt der KI-Modus eine fertige Antwort.

Ein Beispiel aus der Forschung: ein Feldversuch mit 1.100 Menschen

Stand: Oktober 2026

Forschende der University of Pennsylvania und der Northeastern University haben einen vorab registrierten Feldversuch mit 1.100 Teilnehmenden in den USA gemacht. Eine Woche lang bekamen sie per Browser-Erweiterung entweder die normale Google-Suche, eine Suche ganz ohne KI oder nur den KI-Modus.

Ergebnis laut der Studie: Wer nur den KI-Modus hatte, klickte im Verhältnis zu seinen Suchen um 18,8 Prozentpunkte seltener auf externe Websites als mit der normalen Google-Suche. Wer gar keine KI-Funktionen hatte, klickte häufiger. Und wer nur den KI-Modus hatte, vertraute den Informationen bei Google danach weniger als mit der normalen Suche. Die Studie ist als Vorabfassung auf arXiv erschienen.

„Forscher aus den USA, 1 Woche“. Zwei Balkenpaare, „Klicks auf Websites“ und „Vertrauen in die Infos“, jeweils normale Suche gegen nur KI-Modus. Der Balken für den KI-Modus ist jeweils kürzer.
Nur mit KI-Modus: weniger Klicks auf Websites, weniger Vertrauen in die Infos. Die Balken sind schematisch, nicht maßstabsgetreu.

Was das für dich heißt

Wenn Kundinnen und Kunden dich über Google finden, schau dir an, was der KI-Modus auf typische Fragen zu deinem Thema antwortet und ob deine Website als Quelle auftaucht. Und bei wichtigen Fragen gilt, was Google selbst schreibt: Informationen anhand mehrerer Quellen prüfen, also auch mal auf den Link klicken.

Ein Ausschnitt aus der Google-Hilfe mit dem markierten Satz: „Der KI-Modus liegt nicht immer richtig.“
Google schreibt in der eigenen Hilfe: Der KI-Modus liegt nicht immer richtig.

Häufige Fragen

Eine Suchfunktion, bei der Google statt einer Linkliste eine ausführliche Antwort schreibt. Du findest sie als eigenen Reiter in der Suche, kannst Folgefragen stellen, und einige Quellen erscheinen als Links.

Er ist ein Reiter der normalen Google-Suche. Für das stärkere Modell im KI-Modus gelten laut Google tägliche Nutzungslimits, für mehr verweist Google auf seine Abos. Laut ZDF hat Google den KI-Modus im Oktober 2025 in mehr als 40 Ländern freigeschaltet, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Nein. Google schreibt in seiner Hilfe selbst, dass der KI-Modus nicht immer richtig liegt und Webinhalte falsch interpretieren kann. Wichtige Informationen solltest du anhand mehrerer Quellen prüfen.

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