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Die kurze Fassung

StickerLog ist ein bewusst kleines, aber echtes Softwareprojekt: eine App für ein konkretes Problem, nicht ein Demo-Screenshot. Genau deshalb eignet sich das Video als Beleg dafür, was praktische KI-Workflows heute leisten.

Der zentrale Ablauf ist nicht einfach “Prompt rein, App raus”. Erst kommt ein Plan in Claude Code, dann eine zweite Prüfung mit Codex, dann ein UI-Entwurf in Claude Design und erst danach die Umsetzung. Das ist der Teil, der aus einem schnellen Experiment ein brauchbares Werkzeug macht.

Die App bleibt privacy-first: kein Account, kein Server, kein fremdes Tracking, die Daten liegen lokal im Browser und lassen sich als JSON sichern. Das macht die Seite später auch als Hub-Baustein wertvoll, weil sie nicht nur KI-Hype zeigt, sondern eine nachvollziehbare Produktentscheidung.

Was du mitnimmst

  • Warum der Plan vor dem Code wichtiger war als der erste Prompt
  • Wie Codex als zweite Meinung echte Lücken im Datenmodell gefunden hat
  • Warum Claude Design vor dem Bauen bessere Ergebnisse brachte
  • Wie eine lokale Web-App ohne Account und Server praktisch nutzbar wird
  • Welche Bugs erst durch echte Nutzung sichtbar wurden
  • Warum der Wert nicht im Sticker-Use-Case liegt, sondern im übertragbaren Workflow

Die wichtigsten Punkte

AspektIm VideoWarum es zählt
PlanungClaude Code Plan ModeStruktur, Datenmodell und Grenzen klären, bevor gebaut wird
ReviewCodexZweite Meinung, um blinde Flecken im Plan zu finden
DesignClaude DesignInterface vor der Umsetzung sichtbar machen
UmsetzungClaude CodeAus dem geprüften Plan und Design die App bauen
BetriebStatische Web-AppLäuft im Browser, ohne Account und ohne Server
LerneffektNutzung im AlltagErst echte Nutzung zeigt, welche Kleinigkeiten fehlen

Häufige Fragen

Es ist eine echte nutzbare Web-App für ein konkretes Problem: Sticker erfassen, Fortschritt sehen, Kosten verfolgen, Tauschlisten erstellen und Daten lokal sichern.

Für kleine, klar begrenzte Werkzeuge ja, wenn der Plan sauber ist. Das Video zeigt gerade nicht, dass Fachwissen egal wird, sondern dass Planung, Review und ein enger Scope wichtiger werden.

Codex wurde als zweite Meinung auf den Plan angesetzt. Dadurch wurden Fragen zu Datenmodell, Eingabe und späteren Kantenfällen sichtbar, bevor die Umsetzung begonnen hat.

Weil visuelles Arbeiten in einem Design-Schritt bessere Entscheidungen ermöglicht. Der Code-Agent baut danach gezielter, statt Layout und Logik gleichzeitig zu erraten.

Kapitel-Zusammenfassung

Für dieses Video gibt es noch keine manuelle deutsche Untertitelspur. Diese Seite nutzt deshalb eine geprüfte Zusammenfassung, statt automatisch erzeugte Untertitel als Volltranskript zu veröffentlichen.

00:00 Warum ich einen Sticker-Tracker gebaut habe

Der Einstieg macht das Problem greifbar: Ein großes Stickeralbum wird unübersichtlich, also entsteht die Idee für ein eigenes Werkzeug statt der Suche nach einer halb passenden App.

01:22 Die App und was privacy-first konkret bedeutet

Hier zeigt Lukas, was StickerLog macht und warum lokale Speicherung wichtig ist. Die App braucht keinen Account und verarbeitet die Sammlung im Browser.

02:04 Der Bau-Workflow: Claude Code Plan Mode und Codex 5.5

Der eigentliche Bauprozess beginnt mit Planung. Claude Code strukturiert das Vorhaben, Codex prüft den Plan kritisch und findet Lücken, bevor Code geschrieben wird.

03:12 Warum das Design zuerst in Claude Design entstand

Dieser Abschnitt erklärt, warum das Interface zuerst in Claude Design entstand. Das verhindert, dass der Code-Agent gleichzeitig Design, Produktlogik und Umsetzung erraten muss.

06:07 Design zurück an Claude Code übergeben

Der geprüfte Entwurf wird zurück an Claude Code gegeben. Dadurch ist klarer, was gebaut werden soll, und der erste funktionierende Stand entsteht deutlich schneller.

08:08 App-Durchlauf: Onboarding und Sticker-Codes eingeben

Lukas führt durch Onboarding und Eingabe der Sticker-Codes. Man sieht, dass die App nicht nur als Demo existiert, sondern für echte Nutzung gedacht ist.

10:04 Echtes Pack öffnen und Sticker live erfassen

Beim echten Pack-Öffnen werden konkrete Eingabeprobleme sichtbar. Genau diese Nutzung deckt kleine Fehler auf, die in einer theoretischen Planung leicht fehlen.

13:14 Albumfortschritt und Kosten pro neuem Sticker

Die App berechnet Fortschritt und Kosten pro neuem Sticker. Aus einer einfachen Erfassung wird dadurch ein Werkzeug, das Entscheidungen beim Sammeln unterstützt.

14:08 Teamansicht und Tauschliste

Teams, Fortschritt und Tauschliste zeigen den praktischen Nutzen. Die App hilft nicht nur beim Zählen, sondern auch dabei, fehlende und doppelte Sticker schneller zu finden.

15:32 Einstellungen, Backup und Sprachwechsel

Backup, Import und Sprachumschaltung zeigen die Produktdetails, die aus einem schnellen Prototyp ein brauchbares Werkzeug machen. Besonders wichtig bleibt die lokale Datensicherung.

16:59 Der eigentliche Punkt: Jeder kann solche Tools bauen

Hier zieht Lukas die größere Lehre: Der Sticker-Use-Case ist klein, aber der Workflow ist übertragbar auf interne Tools, Automatisierung und Alltagsprobleme.

19:21 Wenn du auch sammelst, lass uns tauschen

Der Abschluss ruft zur Nutzung, zum Feedback und zum Tauschen auf. Gleichzeitig bleibt die Botschaft klar: Kleine eigene Tools sind heute viel zugänglicher als früher.

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