Ein Panini-Album, 980 Sticker und ein Problem, für das keine fertige App perfekt passte. Das Video zeigt den Workflow hinter StickerLog: planen, gegenprüfen, designen, bauen.
StickerLog ist ein bewusst kleines, aber echtes Softwareprojekt: eine App für ein konkretes Problem, nicht ein Demo-Screenshot. Genau deshalb eignet sich das Video als Beleg dafür, was praktische KI-Workflows heute leisten.
Der zentrale Ablauf ist nicht einfach “Prompt rein, App raus”. Erst kommt ein Plan in Claude Code, dann eine zweite Prüfung mit Codex, dann ein UI-Entwurf in Claude Design und erst danach die Umsetzung. Das ist der Teil, der aus einem schnellen Experiment ein brauchbares Werkzeug macht.
Die App bleibt privacy-first: kein Account, kein Server, kein fremdes Tracking, die Daten liegen lokal im Browser und lassen sich als JSON sichern. Das macht die Seite später auch als Hub-Baustein wertvoll, weil sie nicht nur KI-Hype zeigt, sondern eine nachvollziehbare Produktentscheidung.
| Aspekt | Im Video | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Planung | Claude Code Plan Mode | Struktur, Datenmodell und Grenzen klären, bevor gebaut wird |
| Review | Codex | Zweite Meinung, um blinde Flecken im Plan zu finden |
| Design | Claude Design | Interface vor der Umsetzung sichtbar machen |
| Umsetzung | Claude Code | Aus dem geprüften Plan und Design die App bauen |
| Betrieb | Statische Web-App | Läuft im Browser, ohne Account und ohne Server |
| Lerneffekt | Nutzung im Alltag | Erst echte Nutzung zeigt, welche Kleinigkeiten fehlen |
Es ist eine echte nutzbare Web-App für ein konkretes Problem: Sticker erfassen, Fortschritt sehen, Kosten verfolgen, Tauschlisten erstellen und Daten lokal sichern.
Für kleine, klar begrenzte Werkzeuge ja, wenn der Plan sauber ist. Das Video zeigt gerade nicht, dass Fachwissen egal wird, sondern dass Planung, Review und ein enger Scope wichtiger werden.
Codex wurde als zweite Meinung auf den Plan angesetzt. Dadurch wurden Fragen zu Datenmodell, Eingabe und späteren Kantenfällen sichtbar, bevor die Umsetzung begonnen hat.
Weil visuelles Arbeiten in einem Design-Schritt bessere Entscheidungen ermöglicht. Der Code-Agent baut danach gezielter, statt Layout und Logik gleichzeitig zu erraten.
Für dieses Video gibt es noch keine manuelle deutsche Untertitelspur. Diese Seite nutzt deshalb eine geprüfte Zusammenfassung, statt automatisch erzeugte Untertitel als Volltranskript zu veröffentlichen.
Der Einstieg macht das Problem greifbar: Ein großes Stickeralbum wird unübersichtlich, also entsteht die Idee für ein eigenes Werkzeug statt der Suche nach einer halb passenden App.
Hier zeigt Lukas, was StickerLog macht und warum lokale Speicherung wichtig ist. Die App braucht keinen Account und verarbeitet die Sammlung im Browser.
Der eigentliche Bauprozess beginnt mit Planung. Claude Code strukturiert das Vorhaben, Codex prüft den Plan kritisch und findet Lücken, bevor Code geschrieben wird.
Dieser Abschnitt erklärt, warum das Interface zuerst in Claude Design entstand. Das verhindert, dass der Code-Agent gleichzeitig Design, Produktlogik und Umsetzung erraten muss.
Der geprüfte Entwurf wird zurück an Claude Code gegeben. Dadurch ist klarer, was gebaut werden soll, und der erste funktionierende Stand entsteht deutlich schneller.
Lukas führt durch Onboarding und Eingabe der Sticker-Codes. Man sieht, dass die App nicht nur als Demo existiert, sondern für echte Nutzung gedacht ist.
Beim echten Pack-Öffnen werden konkrete Eingabeprobleme sichtbar. Genau diese Nutzung deckt kleine Fehler auf, die in einer theoretischen Planung leicht fehlen.
Die App berechnet Fortschritt und Kosten pro neuem Sticker. Aus einer einfachen Erfassung wird dadurch ein Werkzeug, das Entscheidungen beim Sammeln unterstützt.
Teams, Fortschritt und Tauschliste zeigen den praktischen Nutzen. Die App hilft nicht nur beim Zählen, sondern auch dabei, fehlende und doppelte Sticker schneller zu finden.
Backup, Import und Sprachumschaltung zeigen die Produktdetails, die aus einem schnellen Prototyp ein brauchbares Werkzeug machen. Besonders wichtig bleibt die lokale Datensicherung.
Hier zieht Lukas die größere Lehre: Der Sticker-Use-Case ist klein, aber der Workflow ist übertragbar auf interne Tools, Automatisierung und Alltagsprobleme.
Der Abschluss ruft zur Nutzung, zum Feedback und zum Tauschen auf. Gleichzeitig bleibt die Botschaft klar: Kleine eigene Tools sind heute viel zugänglicher als früher.
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